Bunbury_Katrija Lehmann_Fredrik Jan Hofmann_113_c_Lex_Karelly
Frieder Langenberger
Bunbury_Katrija Lehmann_Fredrik Jan Hofmann_113_c_Lex_Karelly
Frieder Langenberger

Bunbury. Ernst sein is everything!

Oscar Wilde
Deutsche Fassung von Claudia Bossard

Inhalt

Um ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen entfliehen und inkognito ihre geheimen Wünsche und Sehnsüchte – ihr wahres Ich? –  ausleben zu können, führen die beiden Dandys Algernon und Jack ein Doppelleben. Algernon erfindet einen kränklichen Freund namens Bunbury, der regelmäßig auf dem Land besucht werden muss, während Jack vorgibt, sich um seinen leichtlebigen Bruder Ernst zu kümmern, um möglichst oft in die Stadt reisen zu können. Dort führt er als ebenjener Ernst ein ausschweifendes Leben, während er auf seinem Landsitz das moralisch unantastbare Vorbild für sein junges Mündel Cecily gibt. Diese wiederum hat es sich – ebenso wie Algernons Cousine Gwendolen, um die Jack bei seinen Besuchen in der Stadt wirbt – in den Kopf gesetzt, ausschließlich einen Mann namens Ernst zu heiraten. Als Algernon in der Rolle von Jacks vermeintlichem Bruder Ernst auf dem Landsitz auftaucht, nehmen die komischen Verwicklungen ihren Lauf.

„Bunbury“ („The Importance of Being Earnest”) ist Oscar Wildes berühmteste Komödie – und zugleich seine letzte: Kurz nach der Uraufführung am Valentinstag 1895 wurde er im Zuge eines öffentlichen Prozesses wegen homosexueller Handlungen zu zwei Jahren Zuchthaus mit schwerer körperlicher Arbeit verurteilt. Gesundheitlich, finanziell und gesellschaftlich ruiniert, verstarb der Autor am 30. November 1900 im Alter von 46 Jahren in Paris. Oscar Wildes eigenes Doppelleben, das im Gegensatz zu dem seiner Protagonisten kein glückliches Ende nahm, schreibt sich aus heutiger Perspektive unweigerlich in diese perfekt gebaute Komödie ein.

Claudia Bossard, die dem Schauspielhaus seit der Spielzeit 15.16 als Regisseurin verbunden ist (zuletzt Dürrenmatts „Die Physiker“, nominiert für den Nestroy-Preis 2020, „Making a Great Gatsby“ nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald und „Ich, Wunderwerk und how much I love Disturbing Content“ von Amanda Lasker-Berlin), inszeniert Wildes rasante Farce über unterdrücktes Begehren, über Ernst und Trivialität, über gesellschaftliche Rollen und (Doppel-)Moral, die der Autor selbst als sein bestes Stück bezeichnete.

 

Schauspielhaus Aktiv

THEATERPÄDAGOGIK Timo Staaks

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

MITLERNEN
Vorbereitender Workshop
Warm-up
Nachbereitung
Auftakt für Lehrpersonen am 21.09.2022

MITSCHAUEN
Schauklub

MITREDEN
ÖH-Stückgespräch am 24.11.2022
Theaterdialog am 05.10.2022

MITSPIELEN
Spielsamstag am 01.10.2022

 


Besonderer Dank gilt dem Team des Österreichischen Skulpturenparks, wo die Dreharbeiten für die „Bunbury“-Teaser stattfinden konnten.

 

 

TERMINE
Fr, 23. Sep 19:30 - 21:30
PREMIERE
Mi, 28. Sep 19:30 - 21:30
Sa, 01. Okt 19:30 - 21:30
Mi, 05. Okt 19:30 - 21:30
Mehr anzeigen
ORT & DAUER
HAUS EINS
Hofgasse 11, A - 8010 Graz
Dauer: ca. 2 Stunden, keine Pause
PREMIERE
23. September 2022, HAUS EINS
BESETZUNG
BÜHNE UND KOSTÜME
Elisabeth Weiß
KOSTÜMMITARBEIT
Matthias Dielacher
CHOREOGRAPHIE
Marta Navaridas
ALGERNON MONCRIEFF
Andri Schenardi
MERRIMAN UND LANE, BUTLER
Alexej Lochmann
LADY BRACKNELL
Evamaria Salcher
GWENDOLEN FAIRFAX
Lisa Birke Balzer
CECILY CARDEW
Maximiliane Haß
MISS PRISM
Katrija Lehmann
PASTOR CHASUBLE
Fredrik Jan Hofmann
Medien
Bunbury_Katrija Lehmann_Fredrik Jan Hofmann_113_c_Lex_Karelly
Frieder Langenberger