Der letzte Mensch

nach dem Roman von Mary Shelley
Deutsch von Irina Philippi

Inhalt

2073 ringt in Schloss Windsor eine Gruppe von Menschen um die Frage, welche Regierungsform besser sei: Monarchie oder Demokratie. Bis eine tödliche Seuche Anarchie ausbrechen lässt und sich jeder rettet, so gut er kann. Aber wohin fliehen mit dem pfeilschnell fliegenden Reiseballon der Zukunft, wenn sogar die britische Insel nicht mehr sicher ist? Übrig bleiben das wüste Land und ein letzter Mensch …

Mary Shelleys gerade neu übersetzter Schauerroman von 1826 gilt als erstes dystopisches Werk der Literatur. Die berühmte Autorin, die 18-jährig „Frankenstein“ schrieb, spekuliert darin über technischen, wissenschaftlichen und staatspolitischen Fortschritt – und verarbeitet vor der Folie einer Naturkatastrophe die eigene Einsamkeit nach dem Tod sämtlicher geliebter Menschen.

Der Roman kommt in einer diskursiven, bildmächtigen Inszenierung des in Graz auf Romanadaptionen spezialisierten Regisseurs Alexander Eisenach („Frequenzen“, „Zauberberg“, „Vernon Subutex“) auf die Bühne.

 

REGIE Alexander Eisenach
BÜHNE Daniel Wollenzin
VIDEO Oliver Rossol
KOSTÜME Claudia Irro
MUSIK Benedikt Brachtel
DRAMATURGIE Karla Mäder
THEATERPÄDAGOGIK Timo Staaks

MIT Lisa Birke Balzer, Henriette Blumenau, Fredrik Jan Hofmann, Florian Köhler, Alexej Lochmann, Mathias Lodd, Raphael Muff, Clemens Maria Riegler sowie Thomas Achitz (Live-Kamera)

TERMINE
Do, 16. Sep 19:30
PREMIERE
Di, 21. Sep 19:30
Do, 23. Sep 19:30
So, 26. Sep 15:00
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ORT & DAUER
HAUS EINS
Hofgasse 11, A - 8010 Graz
PREMIERE
16. September 2021, HAUS EINS
BESETZUNG
Medien