und alle tiere rufen: dieser titel rettet die welt auch nicht mehr (monkey gone to heaven)

Uraufführung

ein requiemmanifesto of extinction

Produktion: Kunstfest Weimar, mit Unterstützung von Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar, Schauspielhaus Graz, Schauspiel Köln
Kooperation: Deutschlandfunk Kultur
Förderung: Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz 

Inhalt

Die Tiere dieser Welt melden sich zu Wort. Es erklingt ein vielstimmiger Abgesang an die Fauna und die Menschheit: ein Requiem-Manifesto. Sie sprechen vom Aussterben und von Erinnerungen „an zukünfte, die noch überhaupt nicht existiert haben — erinnerungen an leben und existenzen, die nie werden gelebt worden sein“. Das Manifest versucht, sich loszulösen von den tagesaktuellen Diskursen, vom bloßen Ist-Zustand, es versucht,
das Wirtschaftssystem hinter sich zu lassen und wieder aufs große Ganze zu schauen — denn ist nicht auch die Menschheit nur eine Art auf dieser Welt?

Thomas Köck, der zweifache Gewinner des Mülheimer Dramatikerpreises (2018 und 2019), reflektiert in seinem neuen Stück einen anderen Begriff von Zeit(lichkeit) und von Verantwortlichkeit. Denn vielleicht denken wir anders über unseren Ressourcenverbrauch und die Umwelt nach, wenn der Orientierungsmaßstab nicht nur der ist, wie es uns morgen oder übermorgen geht, sondern uns die Frage danach leitet, wie wir eine Zukunft gestalten für Generationen nach uns. Oder steht die Erde letzten Endes besser da, wenn die Art Mensch auch ausgestorben sein wird?


Marie Bues hat bereits mehrere Texte von Thomas Köck inszeniert.. Gemeinsam mit Anouschka Trocker entwickelt sie nun aus der Vorlage von Köcks Requiem-Manifesto ein Live-Hörspiel. Die Produktion wird beim Kunstfest Weimar gezeigt und im Deutschlandfunk gesendet.

Neben der deutschen Schauspielerin Astrid Meyerfeldt, die 2020 als beste Darstellerin mit dem deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet wurde und Janus Torp aus dem Ensemble vom Deutschen Nationaltheater und der Staatskapelle Weimar agieren die Grazer Ensemblemitglieder Sarah Sophia Meyer und Nico Link in der Bühneninstallation des Schauspielhaus-Graz-Ausstattungsleiters Frank Holldack.

REGIE Marie Bues
HÖRSPIELREGIE Anouschka Trocker
BÜHNE & INSTALLATION Frank Holldack
DRAMATURGIE Marlies Kink

MIT Nico Link, Sarah Sophia Meyer, Astrid Meyerfeldt, Janus Torp

ORT & DAUER
ANDERE ORTE
PREMIERE
28. August 2021, Kunstfest Weimar
Medien