Gerald Knaus bei WIR* - Zeit für eine Versammlung

WIR BRAUCHEN FAKTEN!
ARGUMENTATIONSHILFEN FÜR EINE MENSCHLICHERE MIGRATIONSPOLITIK VON GERALD KNAUS

Am 16. Oktober 2021 war Gerald Knaus live bei der Veranstaltung „WIR* – Zeit für eine Versammlung“ ins Schauspielhaus Graz zugeschaltet. Hier finden alle, die es nicht zur Versammlung selbst geschafft haben, einen Mitschnitt seines Redebeitrags. Der Migrationsexperte liefert darin Argumente, um selbst Skeptiker von einer humaneren Grenzpolitik zu überzeugen.

Gerald Knaus ist Gründungsdirektor der Denkfabrik European Stability Initiative (ESI). Er ist ein international bekannter Experte und berät Regierungen und Institutionen in Europa bei den Themen Flucht, Migration und Menschenrechte. Er studierte Philosophie, Politik und Internationale Beziehungen in Oxford, Brüssel und Bologna, ist Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations und war für fünf Jahre Associate Fellow am Carr Center for Human Rights Policy der Harvard Kennedy School – John F. Kennedy School of Governance in den USA.

Gerald Knaus bei WIR* - Zeit für eine Versammlung

WIR BRAUCHEN FAKTEN!
ARGUMENTATIONSHILFEN FÜR EINE MENSCHLICHERE MIGRATIONSPOLITIK VON GERALD KNAUS

Am 16. Oktober 2021 war Gerald Knaus live bei der Veranstaltung „WIR* – Zeit für eine Versammlung“ ins Schauspielhaus Graz zugeschaltet. Hier finden alle, die es nicht zur Versammlung selbst geschafft haben, einen Mitschnitt seines Redebeitrags. Der Migrationsexperte liefert darin Argumente, um selbst Skeptiker von einer humaneren Grenzpolitik zu überzeugen.

Gerald Knaus ist Gründungsdirektor der Denkfabrik European Stability Initiative (ESI). Er ist ein international bekannter Experte und berät Regierungen und Institutionen in Europa bei den Themen Flucht, Migration und Menschenrechte. Er studierte Philosophie, Politik und Internationale Beziehungen in Oxford, Brüssel und Bologna, ist Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations und war für fünf Jahre Associate Fellow am Carr Center for Human Rights Policy der Harvard Kennedy School – John F. Kennedy School of Governance in den USA.

WIR* - Zeit für Debatten

Gesprächsreihen für eine lebendige Debattenkultur
Inhalt

Es wird Zeit, wieder mehr über gesellschaftliche Fragen und Gestaltungsräume zu debattieren – streitbar, öffentlich und über die Grenzen der eigenen Bubble hinaus. „WIR* - Zeit für Debatten“ vereint Gespräche und Diskussionen, die sich über alle Produktionen am Schauspielhaus Graz und darüber hinaus erstrecken. Als Nachgespräche oder Begleitveranstaltungen zu Projekten ergänzen sie die künstlerische Auseinandersetzung um die Stimmen von Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und vielem mehr. Im Sinne der Projektreihe „WIR* - eine Grenzerfahrung“ möchten wir über innergesellschaftliche Grenzen hinweg ins Gespräch kommen und uns gemeinsam in einer lebendigen Debattenkultur üben.

 

Termine:

Nachgespräch zu „Once upon Tomorrow“
mit Raphaela Maier, MSc vom Wegener Center für Klima und Globalen Wandel, Aktivist*innen von „System Change, not Climate Change!“ und Dramaturgin Hannah Mey

Die kanadische „Climate Change Theatre Action“ rief 50 Autor*innen aus aller Welt dazu auf, Kurzstücke über das Klima zu schreiben. Elf davon kommen in „Once upon tomorrow“ zur Aufführung. Die Aktion möchte mit den Mittel des Theaters eine Vielzahl an Perspektiven und unterschiedlichen Erfahrungen hörbar machen, um zum Handeln zu ermutigen. Dazu treffen im Nachgespräch an die letzte Vorstellung von „Once upon Tomorrow“ die Stimmen der internationalen Autor*innen auf Grazer Expert*innen aus Wissenschaft und Aktivismus, um zu erörtern, wie nachhaltige Allianzen zwischen diesen Disziplinen im Kampf gegen den Klimawandel aussehen können.

am 15. Dezember im Anschluss an die Vorstellung von „Once upon Tomorrow“, HAUS ZWEI
Eintritt zum Nachgespräch frei!

 

 

Vergangene Termine:

Nachgespräch zu „Die Laborantin“
mit Univ.-Prof. Dr.med. Michael R. Speicher (Institut für Humangenetik der Medizinischen Universität Graz) und Dramaturg Daniel Grünauer

Ella Road hat mit  „Die Laborantin“ einen Zukunftsthriller für die Bühne geschrieben, der aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen aufgreift und in einem theatralen Versuchslabor weiterführt. Konkret geht es um Chancen und Risiken von Humangenetik und deren gesellschaftliche Einbindung. Seit der Entschlüsselung des menschlichen Genoms, dem Erbgut eines Lebewesens, im Jahr 2001, entdeckt die Medizin immer mehr Möglichkeiten, den genetischen Pool zu beeinflussen. Die Gen-Schere CRISPR/Cas9 wird mittlerweile weltweit in zahlreichen Laboren eingesetzt, um in den Genpool von Mensch und Tier einzugreifen. Was bedeutet das für uns – hier und heute in Österreich?

am 10. November im Anschluss an die Vorstellung von „Die Laborantin“, HAUS ZWEI

 

DAS BEGRENZTE WIR am 21. Juni 2021, 19:00 Uhr
MIT JUDITH KOHLENBERGER

Grenzen durchziehen die Gesellschaft. Sie bleiben oft unausgesprochen, aber entscheiden sehr wirkungsvoll, wer dazu gehören darf und wer nicht. Die Kulturwissenschaftlerin Judith Kohlenberger diskutiert mit den Teilnehmenden der dritten Ausgabe von ZEIT FÜR DEBATTEN über Privilegien und Ausgrenzungsmechanismen innerhalb der Mehrheitsgesellschaft und spricht über Identitätspolitik und die Vision einer offenen Gesellschaft.

JUDITH KOHLENBERGER ist promovierte Kulturwissenschafterin und forscht am Institut für Sozialpolitik der Wirtschaftsuniversität Wien zu Fluchtmigration, Integration und gesellschaftlicher Teilhabe. 2019 wurde sie mit dem Kurt-Rothschild-Preis für eine der europaweit ersten Studien zum Fluchtherbst 2015 ausgezeichnet. Sie lehrt an der WU Wien und der FH Wien, schreibt für den FALTER Think Tank und engagiert sich im Expertenrat Migration.Integration.Teilhabe sowie im Vorstand von migrant und frida Asyl- und Fremdenrechtsberatung.

 

GRENZEN ZU! PANDEMISCHE REFLEXE am 26. Mai 2021, 19:00 Uhr
MIT MALTE THIEßEN

Von der Pest bis zu AIDS gibt es Erfahrungen im Umgang mit Seuchen, die in Vergessenheit geraten scheinen. Der Medizinhistoriker Malte Thießen beleuchtet sie mit Blick auf die derzeitige Pandemie und diskutiert mit den Teilnehmenden über Grenzschließungen und die Suche nach Sündenböcken als ebenso gängige wie irrationale Reflexe auf die Angst vor Seuchen.

MALTE THIEßEN ist Leiter des Instituts für westfälische Regionalgeschichte beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster sowie apl. Prof. für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Oldenburg. Er forscht unter anderem zur Geschichte der Digitalisierung, zu europäischen Erinnerungskulturen nach 1945 sowie zur Geschichte der Seuchen und des Impfens.

 

GRENZEN UND PANDEMIE am 20. April 2021, 19:00 Uhr
MIT ULRIKE GUÉROT

Die Aufzeichnung des Streams können Sie links ansehen.

Die Europa-Expertin Ulrike Guérot diskutiert mit den Teilnehmenden die politischen Implikationen und Folgen der Corona-Pandemie im Hinblick auf europäische Grenzpolitiken und über eine Rückkehr des Politischen.

ULRIKE GUÉROT 1964 in Grevenbroich geboren, Studium der Politikwissenschaft, seit 2016 Professorin und Leiterin des „Departments für Europapolitik und Demokratieforschung“ (DED) an der Universität für Weiterbildung Krems. Ulrike Guérot war u. a. Juniorprofessorin an der Johns Hopkins Universität in Washington, leitete die Programmgruppe Europa bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin sowie 2007 bis 2013 das Berliner Büro des European Council on Foreign Relations. Im März 2014 gründete sie das European Democracy Lab, einen in Berlin ansässigen Think Tank an der European School of Governance.

TERMINE
Mi, 15. Dez 20:30
ZU GAST
ORT & DAUER
HAUS ZWEI
Hofgasse 11, A - 8010 Graz
Medien
Gerald Knaus bei WIR* - Zeit für eine Versammlung

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Am 16. Oktober 2021 war Gerald Knaus live bei der Veranstaltung „WIR* – Zeit für eine Versammlung“ ins Schauspielhaus Graz zugeschaltet. Hier finden alle, die es nicht zur Versammlung selbst geschafft haben, einen Mitschnitt seines Redebeitrags. Der Migrationsexperte liefert darin Argumente, um selbst Skeptiker von einer humaneren Grenzpolitik zu überzeugen.

Gerald Knaus ist Gründungsdirektor der Denkfabrik European Stability Initiative (ESI). Er ist ein international bekannter Experte und berät Regierungen und Institutionen in Europa bei den Themen Flucht, Migration und Menschenrechte. Er studierte Philosophie, Politik und Internationale Beziehungen in Oxford, Brüssel und Bologna, ist Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations und war für fünf Jahre Associate Fellow am Carr Center for Human Rights Policy der Harvard Kennedy School – John F. Kennedy School of Governance in den USA.