Patrick Schlösser

Geboren 1971 in Bitburg; verstorben 2017 in Berlin.

Engagements:
studierte Musik- und Theaterwissenschaften in Mainz. Regieassistenz in Mainz, Düsseldorf und Wien u.a. bei Anna Badora, Einar Schleef, Wilfried Minks und Sönke Wortmann. Erste Regiearbeit: Messer in Hennen von David Harrower (1999) am Düsseldorfer Schauspielhaus. Weitere Inszenierungen am Düsseldorfer Schauspielhaus u.a.: Anatol von Arthur Schnitzler (ausgezeichnet mit dem Förderpreis des Landes Nordrheinwestfalen 2000), Der Impresario von Smyrna von Goldoni (2003), Die Jungfrau von Orléans von Friedrich Schiller (2004), Süden von Julien Green (2005), Bunbury. Ernst ist das Leben von Oscar Wilde/Elfriede Jelinek (2005). Außerdem Inszenierungen am Schauspielhaus Bochum (Triumph der Liebe von Marivaux), am Deutschen Theater Berlin (Das Sparschwein von Labiche) und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (Gespenster von Henrik Ibsen).
Operninszenierungen: Werther von Massenet am Theater Krefeld/ Mönchengladbach (2004), Die Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart am Landestheater Linz (2005).

Spielzeit 2014/2015:
In der Saison 2014/2015 führte Patrick Schlösser die Regie bei der Uraufführung Le Passé – Das Vergangene nach dem gleichnamigen Film von Asghar Farhadi.

Spielzeit 2009/2010:
In der Spielzeit 09/10 inszenierte Patrick Schlösser Liebe und Geld von Dennis Kelly am Schauspielhaus Graz.

Spielzeit 2008/2009:
In der Spielzeit 08/09 war Patrick Schlössers Inszenierung von Malina nach Ingeborg Bachmann auf der Probebühne zu sehen.

Spielzeit 2007/2008:
In der Spielzeit 07/08 war unter seiner Regie Thomas Bernhards Am Ziel zu sehen.

Spielzeit 2006/2007:
Am Schauspielhaus Graz inszenierte er in der Spielzeit 06/07 Zwischenspiel und Der Menschenfeind.