Frühere Verhältnisse | Von nun an ging’s bergab

Foto auf dem Frühere Verhältnisse / von nun an ging's bergab - eine Posse von Johann Nestroy mit Liedern von Hildegard Knef geschrieben steht.
Nächste Vorstellung
Mi, 01.04.2026
19:30-21:05 Schauspielhaus
Einführung um 19:00 Uhr

Frühere Verhältnisse | Von nun an ging’s bergab

Posse von Johann Nestroy mit Liedern von Hildegard Knef

Der wohlhabende Holzhändler Scheitermann und seine Frau Josephine suchen neue Dienstboten. Als Peppi Amsel, die bereits für Josephines Vater gearbeitet hat, sich bewirbt, wird sie sofort eingestellt. Auch der zweite Bewerber, Anton Muffl, ist ein alter Bekannter – diesmal vom Herrn des Hauses –, doch leider kennt Anton ein Geheimnis, das der erfolgreiche Geschäftsmann um jeden Preis wahren will: Seine früheren Verhältnisse sind nämlich weit weniger mondän, als er es gerne hätte.

Johann Nestroy entlarvt in »Frühere Verhältnisse« die verlogene Doppelmoral seiner Figuren, die allesamt versuchen, ihre Vergangenheit zu vertuschen, um besser voreinander dazustehen und möglichst viel Nutzen aus dem Beziehungsgeflecht zu ziehen. Sie alle kehren unter den Teppich, was nicht ins Bild passt, das sie von sich gezeichnet haben.

Die österreichische Regisseurin Ruth Brauer-Kvam inszeniert – mit der Grazer Musikerin deeLinde an ihrer Seite – Nestroys Einakter als durch und durch musikalischen Abend. Sie verwebt dazu das Stück mit Liedern von Hildegard Knef und lässt so den Meister des Alt-Wiener Volkstheaters auf das Werk der legendären Chansonsängerin treffen. Zum unverwechselbaren Stil der Knef-Songs gerät der Standesdünkel von Nestroys Figuren gehörig ins Wanken. Nach dem gesellschaftlichen Aufstieg droht der Fall: Von nun an ging’s bergab!

Dauer: 1 Stunde 35 Minuten, keine Pause

Premiere: 20.03.2026

Foto mit zwei Frauen in gemusterten Kleidern aus dem 19. Jahrhundert, sie umarmen sich am Boden sitzend und blicken gespannt nach oben © Lex Karelly

Team

  • Regie: 
    Ruth Brauer-Kvam
  • Bühne: 
    Monika Rovan
  • Kostüme: 
    Alfred Mayerhofer
  • Musikalische Leitung:  deeLinde
  • Dramaturgie: 
    Herbert Graf
  • Licht: 
    Harald Töscher

Pressestimmen

»Ruth Brauer-Kvam kombiniert nestroyschen Witz mit den Chansons von Hildegard Knef. Das sollte nicht funktionieren. Tut es aber.« Ute Baumhackl, Kleine Zeitung, 21. März 2026

»Nestroy/Knef-Premiere am Grazer Schauspielhaus als Pointenfeuerwerk.« Michaela Reichart, Kronenzeitung Steiermark, 22. März 2026

» Das Ergebnis ist ein enorm bühnenwirksamer Abend, der vor allem Unterhaltung sein will und dabei auf ganzer Linie reüssiert.« Ute Baumhackl, Kleine Zeitung, 21. März 2026

»Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist ein abwechslungsreicher Abend, der mit Musik, Akrobatik, schnellem Wortwitz und klugen Sagern punktet. Hildegard Knef und Johann Nestroy passen ideal zusammen.« Lydia Bißmann, KUMA.at, 22. März 2026

»Ruth Brauer-Kvams Neuinszenierung am Schauspielhaus Graz kostet die Verwechslungen und peinlichen Vertuschungsversuche elanvoll aus.« Margarete Affenzeller, Der Standard, 25. März 2026

»Freude am gemeinsamen Spiel, Leidenschaft für klugen Klamauk und Spaß an der Performance sind beim Ensemble nahezu körperlich spürbar. Nicht zuletzt diese Energie trägt dazu bei, dass das Stück wie aus einem Guss wirkt und schlussendlich alles liefert, was ein Publikumshit so benötigt.« Lydia Bißmann, KUMA.at, 22. März 2026

»Alles in allem: ein großes und sehr kurzweiliges Theatervergnügen!« Michaela Reichart, Kronenzeitung Steiermark, 22. März 2026

Termine

Mi, 01.04.2026
19:30-21:05 Schauspielhaus
Einführung um 19:00 Uhr
Do, 02.04.2026
19:30-21:05 Schauspielhaus
Einführung um 19:00 Uhr
Sa, 11.04.2026
19:30-21:05 Schauspielhaus
Einführung um 19:00 Uhr
Fr, 17.04.2026
19:30-21:05 Schauspielhaus
Einführung um 19:00 Uhr
Do, 23.04.2026
18:30-20:05 Schauspielhaus
Fr, 24.04.2026
19:30-21:05 Schauspielhaus
Sa, 06.06.2026
19:30-21:05 Schauspielhaus
Di, 09.06.2026
19:30-21:05 Schauspielhaus
Einführung um 19:00 Uhr
Mi, 10.06.2026
10:30-12:05 Schauspielhaus